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Gattung der Maulbeergewächse mit ca. 2000 Arten, vorwiegend in den Tropen. Meist Sträucher, aber auch Bäume von bis zu 45 Metern Höhe. Die meisten Arten sind immergrün. Es gibt auch Schlingpflanzen,
wie Lianen oder Epiphyten mit Luftwurzeln wie die Würgefeige oder Banyan. Die bekannteste Art ist die südeuropäische Eßfeige (Feige carica) mit ihrem stark verzweigten, nicht sehr hoch wachsenden Stamm
mit glattem grauem Holz und den sehr breiten gekappten Blättern. (Paradiesisches Feigenblatt!) Die Blüte hat eine ungewöhnliche Form, an der Innenseite einer fleischigen Blütenachse sitzen unten die
weiblichen Blüten, zum Ausgang hin die männlichen, außerdem gibt es noch eine dritte Sorte von Blüten, die Gallblüten, in denen die Feigengallwespe ihre Eier ablegt. Sie lebt in einer Symbiose mit dem
Baum. Die Wespe lebt in den Fruchtknoten der Gallblüte und wird dort von dem Männchen begattet. Danach kriechen die weiblichen Wespen aus der Gallblüte und nehmen dabei Pollen auf. Bei der Eiablage
übertragen sie die Pollen auf andere weibliche Blüten. Die bestäubten Blüten bilden im Frühjahr, Sommer und Herbst Scheinfrüchte, die als frische oder getrocknete Frucht auf den Markt kommen, getrocknet,
gemahlen und geröstet als Kaffee-Ersatz, sowie für die Weinherstellung. Seit dem 1. Jahrhundert n. Chr. im westlichen Mittelmeerraum kultiviert. Symbol der Fruchtbarkeit und des Wohlbefindens.
Hauptausfuhrländer: Türkei und Italien. Trockenfeigen enthalten bis zu 60% Zucker.
Größe und Wuchs: Als Strauch bis zu 3 Metern.
Blüte und Duft:
Keine Blüte in dem Sinne, sondern eine Gallfrucht. Unsere heimischen Nordland-Bergfeigen sind winterfest. Die Früchte sind grün und blauschwarz.
Licht und Temperatur: Sie ist dankbar für einen sonnigen Platz, winterfest.
Gießen und düngen:
Anspruchslos, Kübelpflanzen in heißen Sommern gießen. Brauchen keinen Dünger.
Erde und umpflanzen:
Kann in normaler Gartenerde eingepflanzt werden.
Schneiden:
Im zeitigen Frühjahr die Seitentriebe zurückschneiden, bis zum 4. Auge. Die kommenden Seitentriebe wachsen sehr schnell.
Reiche Ernte:
Wenn Sie eine ausgewachsene Pflanze haben, ernten Sie mit etwas Glück im Jahr mehrere Pfunde. Im Laufe des Spätsommers bis in den Winter hinein, können die Früchte geerntet werden.
Die grünen Früchte: Reifezeit Ende September. Die blauschwarzen: Ende Oktober.
Pflanzendoktor:
Keine Krankheiten bekannt.
Im Winter
sieht sie nicht sehr schön aus, aber keine Angst im Frühjahr treibt sie
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