|
Punica granatum, ein Baum des Mittelmeergebiets, dessen Frucht schon im Altertum bekannt war. Die Frucht hat einen Durchmesser von 9 cm und eine lederartige braune bis gelbrote Schale und einhartes
Kerngehäuse. Das Fruchtfleisch schmeckt süß-säuerlich. Es wird unter anderem zur Herstellung des Grenadine verwandt. Eine andere Art kommt ausschließlich auf der Insel Sokotra am Eingang zum Roten Meer
vor. Die Rinde wurde schon im Altertum als Wurmmittel gebraucht. Eigene Familie, den Myrtengewächsen nahestehend. Der Granatbaum wird überall in den Subtropen kultiviert. Es gibt zwei Arten, eine
Strauchform, wird bis 1.5 Meter hoch und Bäume die bis 10 Meter hoch werden. Der Granatapfel oder auch Punischer Apfel genannt ist eine Scheinbeere und apfelähnlich. Wie schon oben erwähnt, werden
die Samen als Obst sowie zur Herstellung von Sirup verwendet.
Größe und Wuchs: Ein ausgewachsener Granatapfel ist bei der Strauchform 1,5 Meter hoch und als Baum bis zu 10 Meter.
Blüte und Duft: Die Blüten sind klein bis mittelgroß. Sie besitzen einen feinen Duft. Ab Mai bis zum Herbst ist der Granatapfel in voller Blüte . Die Blüte ist gefüllt, orangerot. Nach der Bestäubung entwickeln sich Früchte.
Licht und Temperatur: Ab Mitte Mai bis zum ersten Frost sollte der Granatapfel im Freien stehen, an einem windgeschützten Platz. Liebt viel Sonne. Im Winter braucht er einen hellen, aber kühlen Platz mit etwa 5°C . Bei nicht genügend Licht werfen alle Pflanzen ihre Blätter ab, die im Frühjahr wieder nachwachsen.
Giessen und Düngen: Nicht zuviel Wasser im Sommer, nur feucht halten, nicht zu nass. Ein guter Ablauf im Topfboden muss gewährleistet sein, damit sich keine Staunässe bilden kann. Im Sommer 2x im Monat düngen mit einem speziellen Dünger: Flüssigdünger aus nachwachsenden, pflanzlichen Rohstoffen.
Vorsicht: Nicht für Hydrokultur geeignet.
Erde und umpflanzen: Die Pflanze ist mit normaler Blumenerde zufrieden. Um den Wuchs niedrig zu halten, alle paar Jahre im Frühling umpflanzen.
Schneiden: Ist normalerweise nicht notwendig.
Reiche Ernte: Ab August entwickeln sich gelb-orange Früchte. Die in unseren Breitengraden jedoch nicht ausreifen. Ist aber ein sehr schöner Zierstrauch.
Pflanzendoktor: Krankheiten sind nicht bekannt.
Blüten- und Fruchtabwurf deuten auf Staunässe mit Wurzelfäulnis hin.
|