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Ölbaum (Olivenbaum), Gattung der Ölbaumgewächse mit rund 20 Arten im tropischen und mittleren Asien, in Afrika, im Mittelmeergebiet, in Australien und Neukaledonien. Die wichtigste Art als Kultur- und
Nutzpflanze ist der Echte Ölbaum, ein mehr als 1000 Jahre alt werdender, 10 - 16 Meter hoher Baum. Die Frucht ist eine pflaumenähnliche Steinfrucht (Olive), deren Fruchtfleisch sehr ölreich ist. Der Kern
enthält kein Fett. Der Ölbaum wird seit dem 3. Jahrtausend v. Chr. im südlichen Vorderasien angebaut. Diese Bäume werden sehr alt, fraglich ist, ob die bei Jerusalem gezeigten Bäume vom Ölberg
tatsächlich biblisches Alter haben.
Größe und Wuchs:
Die Blätter sind denen der Weide ähnlich, aber auf der Oberseite dunkelgraugrün, auf der Unterseite silbrig. Einige Arten 10-16 Meter, es gibt aber auch kleinwüchsige Vertreter.
Blüte und Duft:
Aus den traubenförmigen, wohlriechenden weißen Blüten entwickeln sich eiförmige echte Olivenfrüchte.
Licht und Temperatur: Lieben sonnigen Standort, überwintern bei 5°C, können aber zeitweilig auch Frost vertragen.
Gießen und Düngen:
Nicht zuviel gießen, absolut keinen Dünger.
Erde und umpflanzen: Ich habe gute Erfahrungen gemacht mit einer
Sand- Erde-Mischung. 2/3 Sand und nur 1/3 Erde.
Schneiden:
In den ersten 2 Jahren rate ich ab davon, dann vorsichtiges Beschneiden der Krone und der Äste. Das letzte Auge sollte immer nach außen zeigen.
Reiche Ernte:
Meist im 2. Jahr ist eine Ernte möglich. Die Ernte ist im Herbst.
Pflanzendoktor:
Sollten die Blätter im Sommer abfallen, ist zuviel gegossen worden -- Staunässe. Zwischendurch ruhig die Erde austrocknen lassen. An den Blättern erkennt man, wann Sie wieder Wasser braucht. Die Blätter zeigen zum Boden!
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