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Auch Passiflora genannt, eine umfangreiche Gattung mit bis zu rd. 600 Arten in 12 Gattungen mit über 400 Arten. Sie sind die Kletterpflanzen der Tropen, die Ranken ausbilden, fast alle kommen im
tropischen Amerika vor. Den Namen Passionsblume erhielt die Pflanze von christlichen Missionaren die die Blüte als eine Darstellung der Kreuzigung verwendeten. Die bei uns beliebte Zierpflanze ist P.
caerulea, die Blaue Passionsblume, mit duftenden weißen, blauen und purpurfarbenen Blüten, die bis zu 18 cm messen. Verschiedene Arten werden kultiviert. Den Blüten folgen attraktive orangefarbene
Früchte die melonenartig aussehen, die Beerenfrüchte sind 5 - 25 cm groß mit saftigem, gallertartigem Fruchtfleisch. Die Früchte sind essbar und schmecken süß-säuerlich. Bei uns besser bekannt unter dem
nahmen Maracuja, wird viel zu Saft und Nektar verarbeitet. Die bei uns zu erhaltenden Passionsblumen sollten die ersten 2 Jahre im Topf, mit Rankhilfe gehalten werden um sie an unsere Winterlichen
Temperaturen zu gewöhnen. Danach können sie bedenkenlos in den Garten ausgepflanzt werden.
Größe und Wuchs: Kletterpflanze, werden bis zu 4 Meter hoch.
Blüte und Duft: Die Blüte ist von Juli bis September und Duften angenehm.
Licht und Temperatur: Viel Sonne und im Winter gegen Frost schützen.
Giessen und düngen: Sie ist sehr Durstig, darum sollte die Erde im Sommer feucht gehalten werden. Braucht keinen Dünger.
Erde und umpflanzen: Nach ca. 2 Jahren in den Garten umpflanzen. Meine Passionsblumen wachsen Mitlehrerweile an Bäumen hoch, wie Knöterich oder auch die bekannte Kiwi. Im Winter mit Laub oder einer dicken Humusschicht die Wurzeln vor Frost schützen.
Schneiden: Im Frühjahr sollte die Passionsblume etwas zurückgeschnitten werden, dann haben sie jahrelang Freude daran.
Reiche Ernte: Bei guter Pflege reifen nach 2 -3 Jahren melonenartige Früchte heran, die man auch essen kann. Die beliebteste Sorte ist Caerulea.
Pflanzendoktor: Schädlinge sind nicht bekannt, bei Austrocknung der Erde verwelken die Blätter sehr schnell.
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