Südliche Träume
Bäume u. Sträucher
HP-Favoriten u. Kontakte
Kontakt
Gästebuch
Für meine Tochter
Unser Garten
Gartenteich Tips u. Tricks
Erlebnis u. Erfahrungsbericht
Anna-Maria
Alles über Koi
Pflanzen im u. um den Teich
Rankei
Zitronenbaum

Zitrone, Apfelsine, Mandarine, Tangarine, Limette und Limone gehören alle zur Gattung der Zitrusgewächse. Bei einem Urlaub im Mittelmeerraum haben wir sie alle schon einmal in den reich bepflanzten Gärten bestaunen können.
Bis die Zitrusfrucht allerdings ans Mittelmeer gelangte, mußte sie eine weite Reise hinter sich bringen. Ursprünglich wuchs sie an den Südhängen des Himalajas. Um das  9. Jahrhundert herum wurde sie in Arabien angebaut. 1000 n. Chr. ist sie schon in Italien beheimatet gewesen; erst 500 Jahre später tauchte sie in Deutschland auf.


Größe und Wuchs:         Eine ausgewachsene Zitrone ist mehrere Meter
hoch, es gibt aber auch niedrigere Sorten. Sie wächst als buschiger Strauch oder als Baum.

Blüte und Duft:                 Die Blüten sind klein bis mittelgroß. Sie besitzen einen feinen Duft, wie auch die Blätter. Nach der Bestäubung entwickeln sich Früchte. Das ganze Jahr über hat man 3 Wachstumsphasen gleichzeitig: die Knospe, die Blüte und die Frucht.

Licht und Temperatur:   Ab Mitte Mai bis zum ersten Frost sollte die Zitrone im
Freien stehen, an einem windgeschützten Platz. Im Winter braucht sie einen hellen, aber kühlen Platz mit etwa 5°C . Bei nicht genügend Licht werfen alle Zitruspflanzen ihre Blätter ab, die im Frühjahr wieder nachwachsen.

Gießen und Düngen:    Nicht zuviel Wasser im Sommer, nur feucht halten, nicht zu nass. Ein guter Ablauf im Topfboden muss gewährleistet sein, damit sich keine Staunässe bilden kann. Im Sommer 2x im Monat düngen mit einem speziellen Zitrus-Dünger: Flüssigdünger aus nachwachsenden, pflanzlichen Rohstoffen. Wirkt dem bei Zitruspflanzen häufigen Eisenmangel entgegen und sorgt für saftig grüne Blätter.
Vorsicht:   Nicht für Hydrokultur geeignet.

Erde und umpflanzen:     Die Pflanze ist mit normaler Blumenerde zufrieden. Um den Wuchs niedrig zu halten, alle paar Jahre im Frühling umpflanzen.

Schneiden:                             Ist normalerweise nicht notwendig. Will man aber den Baum zurechtschneiden, ist mit einer Blütenbildung in dem Jahr nicht mehr zu rechnen, erst im darauf folgenden Jahr.

Reiche Ernte:                               Wenn Sie eine ausgewachsene Pflanze haben, ernten Sie mit etwas Glück im Jahr mehrere Pfunde.

Pflanzendoktor:                         Schildläuse kommen leider häufig vor. Chemische Mittel helfen hier nicht. Durch den harten Panzer der Laus dringt das Mittel nicht durch. Am besten Laus für Laus mit einem Messer abkratzen, dann betupfen Sie die Blattunterseite mit einem alkoholgetränkten Wattebausch. Nach Einwirkung mit klarem Wasser abspülen.
Braune Blattränder sind ein Zeichen für zuviel Dünger.
Blattabwurf bedeutet Eisenmangel im Sommer oder Staunässe.
Blüten- und Fruchtabwurf deuten auf Staunässe mit Wurzelfäulnis hin.